Eine glaubwürdige Umsetzung eines Anspruchs eines Unternehmens auf wirksamen Klimaschutz setzt entsprechende fachliche Kontrollen voraus.

Es stehen in der Praxis verschiedene Modelle Emissions-Prüfverfahren zur Verfügung, die weit mehr als nur Treibhausgase erfassen. Größere Unternehmen können das gutachterbasierte Managementsystem EMAS nutzen. Für kleinere Unternehmen kommt ein besonders smartes Modell von EMAS zur Anwendung.

Bei der Informationsveranstaltung am 22.06.23 hat die Gemeindeverwaltung bekannt gegeben, dass die Klimabilanz des geplanten Gewerbegebiets nach den Standards des green house protocol” (GHP; Corporate Standard; Scopes 1 + 2) bilanziert werden soll (englische Originalfassung). Dieser Standard ist kein Zertifikat. Er ermöglicht eine systematische Erfassung von betriebseigenen Treibhausgas-Emissionen und dient der Selbstkontrolle sowie der Berichterstattung. Er macht keine Aussagen über eine angestrebte Limitierung von Emissionen.

Das GHP erfasst in den Scopes 1 und 2 die betriebseigenen Emissionen sowie die Emissionen der eingekauften Energie. Nicht erfasst werden Emissionen aus dem Bau der Anlage, aus der Herstellung eingekaufter Produkte sowie aus Verbreitung/Transport und Recycling.

Eine mögliche Realisierung eines an Nachhaltigkeitsprinzipien orientierten Gewerbegebiets ist darüber hinaus an viele Bedingungen geknüpft. Es gibt interessante Ansätze dazu, wie Forschungsprojekte der Hochschule Konstanz zeigen. Die Versuche sind mit hohem Aufwand in Bezug auf Technik und professionelles Kooperationsmanagement verbunden.

Solarenergie für Firmen

Bundesregierung zeichnet Klimaschutz-Scouts in Unternehmen aus!

“Klimaschutzlösungen im eigenen Betrieb praktisch umsetzen: Das macht die Energy- und Energie-Scouts zu wichtigen Akteurinnen und Akteuren für mehr Klimaschutz in Deutschland sowie in acht weiteren europäischen Ländern. Dieses Engagement wurde nun geehrt.”

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